Color Lab (Link)


»Color Lab« •

Auf der Seite »Color Lab« geht es um Farbenlehre, Farbmischung, Farbräume und Farbverarbeitung im Druck, es werden aber auch damit zusammenhängende Begriffe und Prozesse der Rasterungstechnologie erklärt.

Das besondere an »Color Lab« ist, dass die Sachverhalte immer auch interaktiv erläutert werden. Es gibt jede Menge Schieberegler und Einstellungsmöglichkeiten, so dass man die dadurch entstehenden Veränderungen im Prozess der Farbverarbeitung sehr gut nachvollziehen kann.

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Reproduktion von Farbe


NOW FOR FREE! • 
Dieckhoff | Fischer | Weyers • 
Reproduktion von Farbe • 

1. Auflage • 
Print & Media Forum AG, 2008 • 
Inhalte zum Download (PDF) • 


Meine Meinung • 

Was hat das Werk zu bieten? Nun, keinesfalls nur »Reproduktion von Farbe«. Das Werk macht vielmehr den Versuch, entlang einer Vielzahl von Aspekten eines Printprozesses das Thema Farbe anzubringen und einzuordnen. Gedacht ist dies als »Blick über den Tellerrand«, von der Kreation bis zur Veredelung in der Weiterverarbeitung. Dabei wird aber so mancher Ausfallschritt gemacht, in dem es nun so gar nicht mehr um Farbe geht. Beispiele: Layoutgestaltung, Gestaltungskriterien für Logos, Schriftgrößen, Schriften- und Dateiformate, Preflight, Druckformherstellung, Rasterung, …

Wenn man diesen »Überhang« von den 100 Seiten abzieht, bleibt dem Thema Farbe »netto« vielleicht ein Platz von 80 Seiten, und das merkt man den Darstellungen einzelner Themen leider auch an. Wichtige Themen bekommen an einigen Stellen einfach nicht den Raum, den sie in einem Standardwerk haben sollten. Das Thema »Licht und Farbe« inklusive »Farbmischung« endet nach der fünften Seite mit einem Verweis auf ein weiteres Werk des bvdm. Im Abschnitt zum Farbraum L*a*b* sollte eine Abbildung des dreidimensionalen Farbkörpers z. B. auch nicht fehlen … Wichtiges wie »Überfüllen und Co.« muss sich mit 2 Spalten einer Seite begnügen … Summa summarum wünsche ich mir da an einigen Stellen für ein intensives Verständnis doch etwas mehr Ausführlichkeit!

Ach ja, und der Bereich »Farbe in der Produktion digitaler Medien« wird übrigens gar nicht behandelt. Aber wenigstens werden bei den Dateiformaten .gif und .png nicht ausgeklammert …

Die Praxismodule
Die 40 Module sind das eigentliche Kernstück des Werkes. Sie bieten Aufgaben in vier Schwierigkeitsgraden, an denen Lernende die Inhalte des schriftlichen Teils nachvollziehen und ausprobieren können. Neben der Aufgabenstellung gehört zu jeder Aufgabe immer auch Bild- und Textmaterial und eine Musterlösung. Am Ende der Aufgaben eines Schwierigkeitsgrades kann man sich dann einer umfangreicheren Abschlussaufgabe stellen, in der ein Layout erstellt werden muss. Zur Lösung dieser Aufgaben wird vorausgesetzt, dass man die vorangegangenen Übungen bearbeitet bzw. verstanden hat.

Und hier fängt »Reproduktion von Farbe« an, Spaß zu machen (auch wenn die Übungen ein ebenso bunter Mix aus Themen sind wie das Buch und nicht immer etwas mit Farbe zu tun haben). Die Aufgabenstellungen sind durchweg anregend und praxisnah, und es gibt immer gezielte Lösungsvorschläge. Und sie sind mit Hinweisen auf die zugehörigen Buchkapitel versehen, damit man sie lösen kann. Dort wird dann ebenso auf die Aufgaben verwiesen. In logischer Konsequenz hätte ich mir hier allerdings gewünscht, dass die Aufgabenstellungen an den entsprechenden Stellen mit in das gedruckte Werk aufgenommen worden wären. Denn da gehören Sie hin. So muss sich der Übende umständlich daran machen, die Aufgaben auszudrucken, um Lösungen auszufüllen oder Notizen aufzuschreiben …

Buch + Praxismodule = OK
Wer Grundlagenübungen in Photoshop, Illustrator und InDesign machen möchte, der ist mit den Aufgaben der Praxismodule durchaus gut bedient. Den richtigen Umgang mit Überfüllungen oder Farbprofilen im Color-Management z. B. lernt man aber in den Übungen nicht – hierzu braucht man dann die Buchinhalte. Für Lehrer und Ausbilder ist es auf jeden Fall ein umfangreicher Pool für sinnvolle Praxisaufgaben.

Aus dem Inhalt

Reproduktionsvorlagen, Bilddatenerfassung, Licht und Farbe, Gestaltungsgrundlagen, Grundlagen zum ICC-Colormanagement, Checkliste zur Übergabe von offenen Daten, PDF-Erzeugung, Farbe sehen und messen, Vorgaben für das Gestalten mit Farbe im Reproduktionsprozess, Bildbearbeitung, Colormanagement, Datenanlieferung, Colorserver, Proof-Erstellung, Druckformherstellung, Druckverfahren und Technologien, Druckbedingungen, Maschinen- und Farbvoreinstellung, Materialien für den Druck, Einflussfaktoren und Qualitätsmerkmale im Druck, Kontrollmittel im Druck, Veredelung, Variabler Datendruck (Digitaldruck).

Fazit
Ein Lehrwerk mit Überblickscharakter für den praktischen Gebrauch im Ausbildungsbetrieb oder in der Berufsschule. Inklusive 40 Praxismodulen.

 

Schriften mischen (Link)


»Wie man Schriften mischt« •

Der umtriebige Typograph und Typo-Community-Begeisterte Ralf Herrmann hat auf dem Schriftenportal Typografie.info einen umfangreichen und sehr informativen Artikel zum komplexen Thema »Schriftmischung« veröffentlicht.

Der Artikel richtet sich an Einsteiger und beleuchtet die vielen Aspekte, die bei der gezielten Suche einer geeigneten Schrift eine Rolle spielen (sollten).

zum Artikel »wie man Schriften mischt«


Schriften auswählen (Link)


»Wie man Schriften auswählt« •

Der umtriebige Typograph und Typo-Community-Begeisterte Ralf Herrmann hat auf dem Schriftenportal Typografie.info einen umfangreichen und sehr informativen Artikel zum komplexen Thema »Schriftwahl« veröffentlicht.

Der Artikel richtet sich an Einsteiger und beleuchtet die vielen Aspekte, die bei der gezielten Suche einer geeigneten Schrift eine Rolle spielen (sollten).

zum Artikel »wie man Schriften auswählt«


Bibliothek der Mediengestaltung


Bühler | Schlaich | Sinner
Bibliothek der Mediengestaltung
Die Reihe zur Mediengestaltung in 26 Bänden

1. Auflage
Verlag Springer, 2017–2019
ISSN: 2520-1050
Softcover
Einzelpreis je Band: 9,99 € (eBook: 6,99 €)


Meine Meinung

Zeitgemäß aktualisiertes Standardwerk zur Ausbildung
Ab 2017 wurde dem ehemaligen »Kompendium der Mediengestaltung« als Standardwerk zur Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print ein zeitgemäßer Relaunch verpasst. Der neue Name »Bibliothek der Mediengestaltung« macht die Idee der Neukonzeption deutlich: das vormals vierbändige Gesamtwerk wurde in eine Reihe von 26 Einzelbänden aufgeteilt, und jeder Band enthält nun – in sich geschlossen – eines der Buchkapitel bzw. die gesamten Inhalte zu einem bestimmten Themenbereich.

Inhaltlich nun beträchtlich erweitert, orientiert sich die Buchreihe weiterhin am Rahmenlehrplan des Berufes Mediengestalter Digital und Print. Die einzelnen Bände lassen sich recht gut den Lernfeldern der berufsschulischen Ausbildung zuordnen (siehe Übersicht des Verlages).

So kann man sich seine individuelle »Gesamtbibliothek« zu den Lerninhalten der eigenen Ausbildung zusammenstellen, die über die komplette Ausbildungszeit bis hin zur Prüfungsvorbereitung trägt.

Pro und Contra
Die Möglichkeit des gezielten Kaufs bestimmter Inhalte in Einzelbänden ist wohl für die meisten Leser eher vorteilhaft. Schließlich braucht nicht jeder Mediengestalter zwingend alle Inhalte. Zudem muss man so die Inhalte, die weniger dem Wandel unterliegen, nicht alle drei Jahre bei Erscheinen einer Neuauflage erneut mitkaufen.

Die 26 Bände im Überblick
• Animation
• AV-Medien
• Crossmedia-Publishing
• Datenmanagement
• Designgeschichte
• Digitale Farbe
• Digitale Fotografie
• Digitales Bild
• Digital Publishing
• Druck
• Druckvorstufe
• HTML5 & CSS3
• Informationstechnik
• Internet
• Medienmarketing
• Medienrecht
• Medienworkflow
• PDF
• Präsentation
• Printdesign
• Produktdesign
• Typografie
• Visuelle Kommunikation
• Webdesign
• Webtechnologien
• Zeichen und Grafik

Fazit
Eine konsequente, rückenschonende, zeitgemäße Weiterentwicklung eines in der Ausbildung unentbehrlichen Standardwerkes.

Medienstandard Druck 2018


Medienstandard Druck 2018 •
Das Standard­werk des Bundes­verbandes Druck und Medien (bvdm) zu technischen Richtlinien für Daten, Prüfdruck und Auflagendruck liegt nunmehr in der 9. Version vor.

Diese Ausgabe ersetzt die vorher gültigen Richtlinien aus dem Jahr 2016. Kostenlos zum Download.

79 Seiten PDF im Querformat.

Download beim bvdm (PDF)


Cleverprinting – PDF/X und Colormanagement


Christian Piskulla
PDF/X und Colormanagement 2016

Verlag Cleverprinting, 2016
Art.Nr.: CP-01-2016 (Bestellung nur im Online-Shop)
Preis: 24,90 €
Gratis-Download des Buches als (nicht druckbares) PDF


Meine Meinung

Der Ansatz
Dieses bewährte Praxis-Handbuch hat seit jeher eine Mission: Dem Leser die aktuellen Strategien zur Erstellung korrekter Druckausgabedaten nahe zu bringen.

Die Inhalte
Im Mittelpunkt dieser Mission steht das »Next Generation Publishing«, d. h. die Techniken und Verfahrenswege für möglichst ausgabeunabhängiges Arbeiten bis zum Ende der Layoutphase. Der Autor arbeitet sich hierzu zunächst durch alle notwendigen Grundlagen (Farbenlehre, Druckfarbe und Papier, Druckverfahren, Farbmanagement, ICC-Profile und ihre Funktion, Monitorkalibration).

Danach geht es dann ab in die Praxis: Sehr detailliert wird erläutert, wie die Programme der Adobe Creative Suite® für eine derartigen Workflow einzurichten sind. Stichworte sind hier: Farbkonvertierungen, Zuweisung von ICC-Farbprofilen, Device-Link-Profile, Umgang mit Warndialogen, Rendering-Prioritäten etc. Im Anschluss stellt der Autor die Adobe PDF-Print-Engine vor und erläutern dessen Bedeutung für die Ausgabe von Transparenzen im Layout.

Der letzte Haupt-Abschnitt widmet sich schließlich voll und ganz dem Programm Acrobat Professional inklusive Distiller. Kern der Betrachtung sind hier die korrekten Grundeinstellungen zur Kontrolle der erstellten Druckdaten. Stichworte: PDF-Preflight und PDF/X-Zertifikation. Und auch hier bleibt kein wichtiges Detail unerwähnt!

Beigaben/Anhang
Als Add-On gibt es Muster verschiedener Papierklassen, jede Menge Vergleichsdrucke, eine spezielle Testform im Format DIN A2 u. v. m. Das nenne ich praxisgerecht!

Der Autor
ist ein erfahrener Fachmann im Umgang mit der Materie und veranstaltet auch Schulungen in diesem Bereich. Und das merkt man dem Buch im positiven Sinne auch an: Es ist didaktisch hervorragend aufgebaut und leitet den Leser wohlgeordnet durch die Thematik, wenn er das möchte. Die Kapitel lassen sich aber auch mühelos einzeln studieren, da es immer wieder leitende und verbindende Querverweise gibt. Auch die vielen Merksätze, Hervorhebungen und Links sind dabei sehr hilfreich.

Aus dem Inhalt 

Schnellanleitung, Wozu Color Management?, Was ist Farbe?, Druckfarbe und Papier, Grundlagen der Drucktechnik, ICC-Profile und ihre Funktion, Konvertierungsstationen, Monitorkalibration, Grundeinstellungen in Adobe Photoshop, Rendering Intents, Workshop RGB in CMYK konvertieren, Softproof, Device-Link-Profile, Checkliste Color Management, CMM-Konzept von Adobe InDesign, Reinzeichnung in InDesign, Metadaten, Acrobat Professional und PDF/X, Preflight, Transparenzreduzierung, Checkliste PDF/X-Erstellung, Proofing, Glossar, diverse Beigaben und Anlagen.

Fazit
Cleverprinting ist und bleibt clever! Wenn es dieses Buch nicht gäbe, man müsste es sofort erfinden! Auf dem aktuellen Fachbuchmarkt hat es in dieser Form keine Konkurrenz.

WikiMeG

 


▲ Für Mediengestalter ist eine korrekte Fachsprache äußerst wichtig

WikiMeG – Ein Glossar der Mediengestaltung •
In der nachfolgenden Liste finden Sie eine umfangreiche Sammlung wichtiger Fachbegriffe aus den verschiedensten Themenbereichen der Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print.

Der Klick auf einen Begriff führt Sie zu dem entsprechenden Eintrag bei der deutschen Wikipedia. Stöbern Sie einfach mal ein wenig – Sie werden staunen, was es da alles so gibt. Und manchmal sind die Einträge sogar ausführlicher als so manches Fachbuch!

Die Liste ist alphabetisch sortiert.

Fehlt ein wichtiger Begriff? Schreiben Sie es mir gern!


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  • QuickTime | Geschichte, Versionen, Formate, Codecs

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  • Webdesign | client- u. serverseitige Entwicklung, Web vs. Print
  • Webtypografie | Print vs. Web, Regeln, stilistische Aspekte

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